Vor mehr als zehn Jahren begann im Bezirk Waidhofen/Thaya ein europaweit einzigartiges Projekt. Die Idee einer neuen Bildung kam den Gründern Regina und Uwe Kranner während der Begleitung ihrer eigenen Kinder. Der neue Weg einer gelungenen Bildung sollte abseits führen, abseits des Herkömmlichen, abseits der Gewohnheiten, abseits der bekannten Vergangenheit.

Eine neue Form der Bildung fand ihren Anfang im Ungewissen: Was sollen Kinder lernen? Was macht sie zu Persönlichkeiten der Zukunft? Wie können sie unsere Gesellschaft sinnvoll gestalten?
Ein völlig neues Konzept zur Bildung musste entstehen, eines das sowohl anerkannte Erfahrungen erlaubt, als auch Neues in sich trägt.

Viele Jahre sind seither verstrichen, mittlerweile besuchen Kinder im Alter von drei bis 18 Jahren die Dorfschule Montessorihaus und Erwachsene bilden sich in den Räumen in der vom Verein Spielräume geführten Privatschule regelmäßig fort. Die Dorfschule Montessorihaus zieht Schülerinnen und Schüler mit täglichen Anfahrten von bis zu einer Stunde an und hat sich ob der neuen Art der Bildung zu einer Modellschule für andere Privatschulen entwickelt.

Das Lernen in der Dorfschule meint das Verstehen und Aneignen nicht nur nach den weltweit anerkannten Entwürfen Dr. Maria Montessoris, sondern auch die Bereitschaft, sich die Welt in all ihren Facetten zugänglich zu machen. Diese Zugänge entstehen durch wissenschaftliche Erzählungen, die den SchülerInnen altersgemäß und in Kleingruppen durch die speziell und umfassend ausgebildeten PädagogInnen dargeboten werden. Kinder und Jugendliche machen sich danach selbstständig, aber stets durch die PädagogInnen begleitet, an die Arbeit und erweitern so Tag für Tag ihren Horizont und ihre Kompetenzen.

Am Ende ihrer Schulzeit, in der Dorfschule Montessorihaus meint dies nach der 12. Schulstufe, können die jungen Erwachsenen somit nicht nur auf ein umfangreiches Weltwissen, welches auch durch die Einbindung anerkannter Wissenschaftler und internationaler Studienreisen sehr spezielle Ausformungen annimmt, zurückgreifen, sondern auch auf allem zu Grunde liegende Humankompetenzen. So stehen am Ausgang der Dorfschule Jugendliche, wie sie ihre Eltern in jungen Jahren noch nicht sehen konnten. Menschen, denen das Interesse am Lernen geblieben ist, die nicht am Ende einer Schullaufbahn angelangt sind, da sie diese nie betreten haben. Menschen, denen der Geist als treibende Kraft wirkt.

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